Klettern....

Klettern und Bergsteigen ist schon seit über 40 Jahren die Passion von Stefan.  Schon als kleines Kind kletterte er auf den höchsten Bäumen herum. Als Jugendlicher fuhr er jede freie Zeit mit dem Fahrrad 60 km auf die Schwäbische Alb zum Klettern und trainieren für größere Routen in den Alpen.  Mit dem eigenen Auto ging es dann endlich in die Westalpen oder Dolomiten wo ihm von Anfang an die großen anspruchsvollen Routen gelangen wie die Amerikanische Direke in der Dru Westwand (Bild rechts). Im Winter war er mit den Tourenski unterwegs und durchquerte viele Gebiete in den Alpen.  Auch Eisklettern und steile extreme Eiswände in den Westalpen standen auf dem Programm.  Doch der sonnenverwöhnte Fels in den Dolomiten hat es Ihm angetan. In den Dolomiten kletterte er weit über 500 Routen durch die steilsten und höchsten Wände. Nach mehreren Unfällen beim Klettern genießt er heute das gut gesicherte Sportklettern und erschließt neue Routen und saniert alte Haken und Routen in ganz Europa. Nach einem schweren Herzinfarkt 2025 in den spanischen Pyrenäen können die Kletterschuhe nur noch im Traum angezogen werden.






Spanien

Spanien ist sicher der schönsten Länder zum Sportklettern in Europa, wenn nicht auf der ganzen Welt. Gut gesicherte Routen Sonnenverwöhnter Fels machen Spanien zum Mekka des Kletterns. Inzwischen gibt es in weit über 900 Klettergebiete von den Pyrenäen bis Andalusien. Es macht die Abwechslung an Landschaft, Felsen und Gestein. Vorwiegend klettert man auf der Iberischen Halbinsel an hervoragendem fein strukturieten Kalkgestein. Aber es gibt auch wunderbare Granitklettergeibete in den Pyrenäen oder am Atlantik wo der Fels eine erstaunliche Reibung hat. Doch sicherlich pilgern viele Kletterer im Winter nach Spanien wenn es in Deutschland kalt und regnerisch ist. Denn am Mittelmeer kann man bis auf wenige Tage im Jahr im T-Shirt klettern. Um Calpe bei Alicante gibt es weit über 150 Klettergebiete die für jeden Schwierigkeitsgrad viele Routen bieten. Unser bevorzugtes Revier um die Weihnachtszeit. Doch mit der Zeit wurde uns auch dieses Revier zu klein und wir erschlossen an der Costa Blanca viele neue Routen und einige neue Klettergebiete. Noch heute unterstützen wir die aktiven Kletterer  in Spanien mit Bohrhaken, Klebehaken und Umlenkketten.




  

Deutschland

Klettern in Deutschland kann sehr vielfältig sein. Auf der Schwäbischen Alb am Reussenstein, Reiterle und der Kesselwand hat Stefan das Klettern gelernt. Erst viele Jahre später entdeckte er seine Liebe zum Schwarzwald. Damals waren viele Felsen von einer dichten Moosschicht und Gras überzogen und uralte gefährliche Schrotthaken der Erstbegeher steckten in den Routen. Kurzum fingen wir an die vielen Felsen im Schwarzwald zu sanieren und mit sicheren Edelstahlhaken und Umlenkketten auszustatten. Mit einigen Kletterkollegen entstanden wunderbare neue Felsen wie die Hornberger Platte, Orgelfelsen und den Wiedenfels oberhalb der Rheineben.  Einen Kletterführer gab es noch nicht.  So packten wir alle Erfahrung und Kenntnis über die Felsen in den Kletterführer Schwarzwald Rock der inzwischen in der dritten Auflage auf dem Markt ist. Auch noch heute besuchen wir die Granit und Gneissfelsen regelmäßig wenn wir in unserer alten Heimat der Ortenau sind.



Italien

Klettern in Italien kann äußerst Vielfältig sein. Seit Anfang der 1980er Jahren besuchten wir die Felsen bei Arco am Gardasse regelmäßig zum Klettern.  Es gibt kaum eine bessere Verbindung von Gelatti und Fels. Viele Jahre später besuchten wir die Klettergebiete um Como und Lecco und waren über die Vielfalt an Routen und Klettergebieten überrascht. Eine gute Alternative zum Gardasee. Doch die  hohen abweisenden Wände der Dolomiten haben es Stefan angetan. In den bleichen Bergen wie die Dolomiten auch genannt werden kletterte Stefan über 500 Routen. Von den Zinnen Nordwänden zur Civetta. In den vielen Jahren gelangen Ihm auch einige Erstbegehungen.  In den vielen Routen durfte er viel Erfahrung sammeln die er in zwei prall gefüllte Kletterführer packte.

Frankreich

Klettern in Frankreich verbinden wir mit Chamonix und dem Montblanc Massiv. In den 1980er und 1990er Jahren pilgerten wir jeden Sommer für viele Wochen auf das legendäre Shnellsfield einen illegalen Campingplatz auf dem sich die Kletterscene traf den es längst nicht mehr gibt. Von diesem internationalen Basecamp wurden Routen am Montblanc , Gran Jorasses, Dru oder der Blatiere (Stefan an der Blatiere Westwand)  unternommen.  Viele Jahre später lernten wir das Dauphiné bei Briançon kennen. Eine abwechslungsreiche Mischung aus äußerst anspruchsvollen alpinen Routen und Sportklettern. Im Winter besuchten wir die Sportklettergebeite in Südfrankreich. Bereits im Frühjahr 1982 klinkten wir die ersten Haken im noch unbekannten Boux und Buis-les-Baronnies.

Schweiz

 

Die Kletterei in der Schweiz ist äußerst vielfältig. Im sonnenverwöhnten Tessin gibt es wunderschöne Boulder- und Sportklettergebiete. Bei Locarno zweigt das wunderschöne Maggiatal mit spektakulären Felsen ab. Die Auswahl an Routen ist riesig. Egal ob Könner oder Anfänger hier wird jeder fündig. Auch im Schweizer Jura zwischen Basel und Genf gibt es sehr schöne Felsen sehr gut abgesicherte Felsen zum Sportklettern in allen Schwierigkeitsgraden. Im Berner Oberland fasziniert die mächtige Eiger Nordwand (Bild links, Stefan in den Ausstiegsrissen) doch im Haslital gibt es auch sehr schöne gut abgesicherte alpine Granit Klettereien wie am Rätherichsbodensee oder am Furkapass und dem Eldorado am Grimselpass.